Der Paketmanager Homebrew ist in Version 7.0.0 erschienen. Das Update betrifft nicht nur neue Funktionen, sondern auch die Frage, auf welchen Mac-Systemen die Software noch offiziell unterstützt wird.

Homebrew beendet die Unterstützung für macOS 10.15 Catalina. Intel-Macs mit macOS 11 oder neuer wechseln in die niedrigste Supportstufe Tier 3. Das bedeutet nicht, dass Homebrew dort sofort aufhört zu funktionieren. Es gibt aber keine verlässliche Zusage mehr für vollständige Unterstützung; das Projekt empfiehlt Betroffenen, einen Wechsel vorzubereiten.

Bei der Sicherheit führt Version 7 mehrere Änderungen zusammen. Dazu gehören strengere Sandboxing-Regeln bei Installationsschritten, eingebaute Prüfungen auf bekannte Schwachstellen und eine eigene Datenbank für Sicherheitshinweise. Das Projekt weist zugleich darauf hin, dass ein Sandbox-System nicht jede Gefahr durch nicht vertrauenswürdige Software beseitigt.

Neu ist außerdem BrewUI, eine native Anwendung für macOS. Sie soll Pakete auffindbar machen und Installation, Aktualisierung sowie Entfernung über eine grafische Oberfläche ermöglichen. Die Kommandozeile bleibt weiterhin der übliche Weg für Homebrew.

Das Update wird über die automatische Aktualisierung oder mit „brew update“ eingespielt. Vor allem auf älteren Macs lohnt sich ein Blick auf die Supporttabelle, bevor weitere System- oder Paketupdates geplant werden. Welche Einschränkungen im Alltag auftreten, hängt von Betriebssystem, Prozessor und verwendeten Paketen ab.