Rasonque gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs: Was die EMA-Empfehlung bedeutet
Der EMA-Ausschuss empfiehlt Daraxonrasib nach vorbehandeltem metastasiertem Pankreaskrebs. Die Studie zeigt längeres Überleben, doch Zulassung und Erstattung stehen noch aus.
Relevant.
Verständlich. Eingeordnet.
Ressort
Medizin, Prävention und Versorgung mit besonderer Sorgfalt bei Risiken: Entscheidend sind Primärbelege, Ergebnisgrößen und die Grenze zwischen Zusammenhang und Ursache.
Der EMA-Ausschuss empfiehlt Daraxonrasib nach vorbehandeltem metastasiertem Pankreaskrebs. Die Studie zeigt längeres Überleben, doch Zulassung und Erstattung stehen noch aus.
EU-Staaten meldeten bis 7. Oktober 1.715 lokal erworbene Fälle. Die Krankheit verbreitet sich weiter nach Norden, wirkt 2026 aber bislang nicht schwerer.
In heißen Wochen stiegen die Sterbefallzahlen deutlich. Das RKI schätzt 16.000 hitzebedingte Todesfälle – doch beide Größen werden unterschiedlich berechnet.
Die staatliche digitale Brieftasche soll ab 2027 beim Zugang zu Gesundheitsdiensten helfen. Direkter Zugriff, Zertifizierung, Datenschutzprüfung und Unterstützung älterer Smartphones sind jedoch noch nicht abschließend geklärt.
Die elektronische Patientenakte wächst schnell. Für sichere Behandlung zählt aber nicht die Zahl der Dateien, sondern ob aktuelle und vollständige Informationen auffindbar sind.
Die direkten Krankheitskosten stiegen 2024 um 7,6 Prozent. Mehr als die Hälfte entfiel auf Menschen ab 65 Jahren – rohe Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind deshalb keine reine Krankheitsmessung.
Eine europäische Auswertung von mehr als 180.000 Produkten zeigt große Unterschiede bei Zucker, Salz, Fett und Ballaststoffen. Verbesserungen bei einem Nährstoff können mit Verschlechterungen bei anderen einhergehen.
Das ECDC verzeichnete bis 31. August zwei MERS-Fälle in Saudi-Arabien, darunter einen Todesfall. WHO-Hinweise erklären, warum die kleine Fallzahl dennoch weiter überwacht wird.
Die Kohortenstudie findet starke Zusammenhänge. Entscheidend sind aber das genaue Ergebnismaß, Konfidenzintervalle und die Grenze zur Kausalität.
Eine Studie findet nach Epidemien eine geringere Dichte an Gesundheitskräften. Die oft genannte Zahl von rund 17.500 Verlusten pro Jahr beruht jedoch auf einer Kausalannahme.
Staaten verhandeln weiter darüber, wie Erregerdaten geteilt und daraus entwickelte Impfstoffe, Tests und Medikamente fair verteilt werden. Ohne diesen Anhang kann das Abkommen noch nicht in Kraft treten.
Historische Blutwerte verbesserten in einer britischen Routinedatenstudie manche Risikomodelle. Entscheidend bleibt: Die Modelle wurden rückblickend geprüft und sind noch nicht für den Praxisbetrieb validiert.